Das Sonnensystem

Objekte im Sonnensystem

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Planeten im Sonnensystem

Offizielle Definition "Planet"

Ein Planet ist gemäss der Definition der Internationalen Astronomischen Union (IAU) ein Himmelslörper,

  1. der sich auf eine Umlaufbahn um die Sonne bewegt,
  2. dessen Masse so gross ist, dass es sich im hydrostatischen Gleichgewicht befindet (kugelähnliche Form),
  3. der das dominierende Objekt seiner Umlaufbahn ist, das heisst, diese über die Zeit durch sein Gravitationsfeld von weiteren Objekten "geräumt" hat.
Planet M [MJ] P [yr] a [AU] v [km/s] ϵ i
Mercury 0.00017 0.241 0.387 47.9 0.206 700
Venus 0.0026 0.670 0.723 35.0 0.007 324
Earth 0.0031 1.00 1.00 29.8 0.017 000
Mars 0.00034 1.88 1.52 24.1 0.093 151
Jupiter 1.0 11.9 5.20 13.0 0.048 119
Saturn 0.299 29.5 9.55 9.64 0.056 230
Uranus 0.046 84.0 19.2 6.80 0.046 046
Neptune 0.054 165. 30.1 5.43 0.009 147

Notes:

Terrestrische Planeten

Alle haben eine ähnliche Zusammensetzung und Aufbau, welche verglichen werden können mit dem der Erde.

Gasplaneten

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Zwergplaneten

Kugelförmig (hydrostatisches Gleichgewicht) aber nicht massereich genug um ihre Bahn von anderen Körpern zu befreien.

Monde

Luna

Die Mondoberfläche besteht aus:

Bedingungen für Leben (wie wir es kennen) auf der Oberfläche

Gleichgewichtstemperatur für Planeten und Strahlung

Es besteht ein Gleichgewicht zwischen Sonneneinstrahlung und Wärmeabstrahlung

LS4πd2πR2(1A)=4πR2σT4Teq=(LS(1A)4πσd2)1/4Teq1d

Teq wird kleiner mit wachsender Distanz d zur Sonne und Teq ist unabhängig vom Radius des Objekts.

Verlust der Atmosphäre

Gasteilchen können von den höchsten Atmosphärenschichten (Exosphäre) entweichen, falls ihre Gesamtenergie Ekin+Epot positiv ist (falls ihre Geschwindigkeit grösser ist als die Fluchgeschwindigkeit)

mv22GMmR>0vE=2GMR

Die Teilchengeschwindigkeit in einem Gas mit der Temperatur T kann durch eine Maxwell-Boltzmann-Verteilung modelliert werden

dN(v)dvN=f(v)dv=(2π)1/2(mkT)3/2v2e(mv22kT)dv

Die wahrscheinlichste vw und mittlere Geschwindigkeit v¯ ist gegeben durch:

vw=2kTmv¯=8kTπm

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Wenn auch nur ein kleiner Anteil der Teilchen schneller als die Fluchtgeschwindigkeit unterwegs ist, geht über Millionen von Jahren ein grosser Anteil verloren.

Asteroiden und Meteoriten

Zwischen Mars und Jupiter liegt der Asteroidengürtel. Asteroiden und Meteoriten geben Auskunft über Prozesse der Planetenentstehung:

Die Zusammensetzung von Meteoriten verrät ihre Herkunft und Geschichte:

Das Alter kann über radioaktiven Zerfall gemessen werden.
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Kometen

Kometen sind eishaltige Objekte aus dem äusseren Sonnensystem (weiter weg als Neptun), die von ihrer Bahn abgelenkt wurden, ins innere Sonnensystem gelangen und dort wegen der Sonnenstrahlung "verdampfen" (sublimieren).

Typische Eigenschaften:

Der Kometenschweif bildet sich in der Nähe zur Sonne, bei 3 AE sublimiert CO2-Eis und bei 1.5 AE sublimiert H2O-Eis. Kometenschweife sind immer von der Sonne weggerichtet, weil die Teilchen beschleunigt werden. Es gibt zwei Schweiftypen:

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Interplanetarer Staub

Entsteht durch die Kollision von Asteroiden und die "Verdampfung" von Kometen. Beobachtbar als Zodiakallicht oder gestreutes Sonnenlicht. Thermische Strahlung des Staubes im IR-Bereich (λ=10μm) der durch absorbierte Sonnenstrahlung aufgeheizt wird.